Gleiche Anwurfzeit für heimisches Trio HSG Wettenberg, SG Kleenheim und HSG Pohlheim

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GIESSEN – (vk). Keine gute Terminierung am siebten Spieltag der Handball-Oberliga der Männer aus mittelhessischer Sicht. Vier der fünf heimischen Vertreter spielen am Samstag zu Hause, drei davon jeweils um 20 Uhr. Den Auftakt macht der TV Hüttenberg U23 (9./5:5) um 18 Uhr gegen den Siebten TSG Offenbach-Bürgel (6:6). Dann heißt es unisono: Anpfiff um 20 Uhr. In Launsbach hat der Achte HSG Wettenberg (6:6) den Zehnten MSG Umstadt/Habitzheim (10./4:8) zu Gast. In Oberkleen erwartet Tabellenführer SG Kleenheim (10:2) den Elften HSG Wiesbaden (4:8) und in der Sporthalle Holzheim ist der Sechste HSG Pohlheim (6:4) Gastgeber für den Vierten ESG Gensungen/Felsberg (8:4). Allein die HSG Wetzlar U23 (10:2) tritt auswärts beim Vorletzten TSV Vellmar (2:10) an.

TV Hüttenberg U23 – TSG Offenbach-Bürgel (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Hüttenberg). Bei den derzeit arg gebeutelten Hüttenbergern fällt Torben Werner (Schulter) länger aus. „Wir werden das weiter mit A-Jugendlichen kompensieren, für das Spiel gegen Bürgel sind vier eingeplant“, sagt Hüttenbergs Trainer Alois Mraz. „Das wird natürlich nicht einfach, aber wir werden 60 Minuten kämpfen“, sagt der Coach. Sein Plan: „Wir werden mit Umstellungen und einer anderen Aufstellung versuchen, weniger Fehler zu machen, müssen abgeklärter spielen als in Babenhausen.“ Es sei eine schwierige Phase. „Wir müssen kämpferisch auf der Höhe sein und mit Kopf versuchen, Punkte einzufahren“, fordert Mraz. Bürgel erzielt in der Regel viele Tore, „das müssen wir unterbinden“.

HSG Wettenberg – MSG Umstadt/ Habitzheim (Samstag, 20 Uhr, Launsbach). „Umstadt ist als Drittliga-Absteiger Favorit, nur ist die Mannschaft schlecht gestartet. Sie haben aber einen erfahrenen Kader“, erläutert Wettenbergs Trainer Axel Spandau. „Wir versuchen, mit noch mehr Stabilität zu spielen, um unseren Rhythmus zu finden“, erläutert der HSG-Coach, der keine Verletzten hat. „Wir arbeiten geduldig an unserer Stabilität, wollen zu Hause dem Favoriten kämpferisch wie taktisch die Stirn bieten“, sagt der Übungsleiter. Die Gäste mussten zuletzt eine 25:31-Niederlage gegen die immer stärker werdende ESG Gensungen/Felsberg hinnehmen. Die MSG stellt eine in der Breite ausgeglichene Mannschaft.

SG Kleenheim – HSG Wiesbaden (Samstag, 20 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen). „Ich bin mit gemischten Gefühlen aus dem Spiel gegen die TSG Münster gegangen“, erinnert Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab an den 35:30-Heimerfolg am vergangenen Sonntag gegen die TSG Münster. Auf der einen Seite hatte er „eine gute Angriffsleistung“ gesehen, auf der „anderen Seite, insbesondere in der zweiten Halbzeit, eine schwache Deckungsleistung“. Wiesbaden hatte vor der Saison einen größeren Umbruch und steht auch in der zweiten Tabellenhälfte, hat aber mit Akteuren wie Danic Seiwert, Jacob Kellner und Lorenz Engel „hervorragende Spieler“. Sicherlich „stehen wir derzeit gut da und wollen auch unser nächstes Heimspiel gewinnen,“, fordert der SGK-Coach. Marc Weller und Torben Weinandt fallen weiter aus. Dagegen haben Tim Hanika und Cedrick Kollmann berechtigte Hoffnungen, wieder mitzuwirken.

HSG Pohlheim – ESG Gensungen/ Felsberg (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Holzheim). „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, ist sich Pohlheims Trainer Jens Dapper sicher. „Gensungen hat genau wie wir einen guten Lauf, nachdem beide schwach gestartet sind.“ Er warnt vor dem linken Rückraumspieler Franco Rossel, Mittelmann Benedikt Hütt, Cornelius Feuring und Kreisläufer Christoph Koch. Die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld kam zuletzt bei Drittliga-Absteiger Umstadt/Habitzheim zu ihrem vierten Saisonsieg mit 29:26. Bei den Pohlheimern werden Dennis Weisel und Lucas Kammer (beide verletzt) fehlen, zudem ist Linkshänder Thimo Wagner angeschlagen. Für Dapper ist es wichtig, „sich am Ende im Vorderfeld der Tabelle zu platzieren“, was auch für das gesamte heimische Quintett Ziel sein dürfte.

TSV Vellmar – HSG Wetzlar U23 (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle Vellmar). „Vellmar ist eine Mannschaft mit einigen groß gewachsenen Spielern“, sagt Wetzlars Trainer Andy Klimpke, der besonders vor Linkshänder Kevin Trogisch und dem spanischen Mittelmann Abraham Rachel Icardo warnt. „30 und mehr Tore sind da keine Seltenheit“, sagt Klimpke. „Wir müssen ebenfalls eine aggressive 3:2:1-Deckung stellen und selber das Tempo bestimmen“, sagt der HSG-Coach weiter. „Bei uns muss das Umschaltspiel funktionieren, um zu gewinnen“, sieht Klimpke den Schlüssel zum Erfolg. „Erstmals in dieser Saison sind wir komplett und fahren mit voller Kapelle nach Nordhessen.“ (Quelle: Giessener Anzeiger)