Was für ein Statement im ersten Qualifikationsspiel: Die HSG Pohlheim hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der Weg in die Bezirksoberliga kein Zufall sein soll.
In der Sporthalle Holzheim ließ das Team dem TuS Vollnkirchen beim deutlichen 39:4 (22:0)-Erfolg keine Chance – und zeigte von der ersten Minute an, wer dieses Spiel bestimmen würde. Bereits nach wenigen Sekunden eröffnete Valentin Vogel den Torreigen – und er sollte nur der Anfang einer wahren Offensivshow sein. Mit gleich mehreren Treffern in der Anfangsphase brachte Vogel seine Farben früh auf Kurs.
Unterstützt von Felix Ysop und Marlon Wünsch, die ebenfalls früh trafen, setzte sich Pohlheim schnell auf 5:0 ab. Die Defensive stand dabei mindestens genauso stabil wie der Angriff glänzte: Vollnkirchen fand über die gesamte erste Halbzeit hinweg kein Mittel gegen die aggressive und konzentrierte Abwehr der Gastgeber. Torhüter und Hintermannschaft arbeiteten hervorragend zusammen, sodass zur Pause ein beeindruckendes 22:0 auf der Anzeigetafel stand.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Pohlheim nicht locker. Julian Wenzel übernahm nun verstärkt Verantwortung im Angriff und setzte immer wieder Akzente aus dem Rückraum. Mats Remer überzeugte mit Durchsetzungsvermögen und Abschlussstärke, während Levi Frank und Finn Niclas Schnitker das Spiel weiterhin breit machten und für zusätzliche Torgefahr sorgten.
Vollnkirchen, das sich im weiteren Verlauf zumindest für seinen Einsatz belohnte und durch Jannik Rücker sowie Joris Brauner zu Torerfolgen kam, hatte dennoch über die gesamte Spielzeit hinweg einen schweren Stand. Zwei von Leo Bangel gehaltene Siebenmeter unterstrichen die schwierige Situation der Gäste zusätzlich.
Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Mats Remer mit dem Treffer zum 39:4 – ein Ergebnis, das die Kräfteverhältnisse an diesem Tag klar widerspiegelt. Für die HSG Pohlheim ist dieser Erfolg ein wichtiger Schritt in Richtung Bezirksoberliga und ein klares Signal an die Konkurrenz. Der TuS Vollnkirchen hingegen wird in den kommenden Spielen alles daransetzen, sein Ziel Bezirksliga zu erreichen und sich entsprechend zu steigern.
Ein Spiel, das vor allem eines gezeigt hat: Wenn Teamgeist, Tempo und Konsequenz zusammenkommen, ist mit dieser HSG in der Qualifikation definitiv zu rechnen.
