Beide können im Derby Boden gutmachen

Die Hüttenberger Handballer sind erneut im Einsatz und erwarten am heutigen Freitag (20.15 Uhr) im einzigen Oberliga-Spiel die HSG Pohlheim.

Kein gutes Wochenende für die heimischen Mannschaften in der Handball-Oberliga. Drei der fünf Teams mussten vor Wochenfrist Niederlagen hinnehmen, lediglich die HSG Wettenberg (33:24-Sieger in Hünfeld) und die HSG Wetzlar U23 gingen dabei nicht leer aus. Die Wetzlarer besiegten am vergangenen Samstag den TV Hüttenberg U23 mit 30:16 und verringerten damit den Rückstand zu Spitzenreiter SG Kleenheim auf einen Zähler.

Der zuletzt erfolglose Bundesliga-Nachwuchs des TVH möchte gegen den Nachbarn endlich seine Misserfolgsserie beenden und den Anschluss an das untere Tabellenende herstellen. Auf der anderen Seite hat die HSG Pohlheim die Chance, mit einem Sieg zum Tabellendritten ESG Gensungen/Feldberg aufzuschließen.

Und das macht die Aufgabe nicht gerade leichter für die Schützlinge von Alois Mráz. Immerhin kann der ehemalige tschechische Nationalspieler auf der Hüttenberger Trainerbank wieder auf Torben Werner bauen. Auch Jonas Cremers ist unter Umständen mit von der Partie. Mráz hofft, dass das Angriffspiel seiner Mannschaft dadurch eine Belebung erfährt. »Wir müssen im Angriff die notwendige Geduld haben«, fordert der Hüttenberger Trainer, der sich auch wünscht, dass seine Mannschaft die gleiche Leidenschaft an den Tag legt, die sie beim Gastspiel in Münchholzhausen in den ersten 15 Minuten gezeigt hat. »Dann aber über 60 Minuten.«

»Es wird ein emotionales Spiel«, vermutet Pohlheims Trainer Jens Dapper, denn mit Maximilian Rühl, Florian Niclas, Jonas Schleenbecker, Lukas Drommershausen und Pascal Schüler haben fünf seiner Schützlinge bereits für den TV Hüttenberg gespielt. »Das verleiht dem Spiel eine besondere Note.« In personeller Hinsicht gibt es bei den Pohlheimern keine Änderungen. Neben den Langzeitverletzten Dennis Weisel und Lucas Kammer fällt nach wie vor Felix Erdmann aus. Die HSG will natürlich die Niederlage beim TV Kirchzell vergessen machen und sich mit einem Sieg beim Nachbarn in der Spitzengruppe festsetzen (acht Tage später ist Schlusslicht Hünfeld in Holzheim zu Gast). Allerdings kommen die Hüttenberger wieder der Formation näher, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist. Und das macht die Aufgabe für die Derbygäste nicht gerade leichter. (Quelle: Gießener Allgemeine)

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